{"id":2194,"date":"2014-09-11T10:12:59","date_gmt":"2014-09-11T17:12:59","guid":{"rendered":"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/?p=2194"},"modified":"2016-10-27T13:13:21","modified_gmt":"2016-10-27T13:13:21","slug":"moocs-in-aller-munde-auch-bei-sprachmittlern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/moocs-in-aller-munde-auch-bei-sprachmittlern\/","title":{"rendered":"MOOCs in aller Munde &#8211; auch bei Sprachmittlern?"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Der nachstehende Text ist eine \u00fcberarbeitete und aktualisierte Fassung eines Ende 2013 im MD\u00dc und im Mitteilungsblatt der \u00f6sterreichischen Universitas ver\u00f6ffentlichten Artikels. Die vorliegende Fassung erschien bereits in der Ausgabe 2\/2014 des Infoblatts des AD\u00dc Nord (Abweichungen sind der redaktionellen \u00dcberarbeitung geschuldet) &#8211; und ist auch in der <a href=\"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/?page_id=165\" target=\"_blank\">Sommerausgabe 2014 des\u00a0<\/a><\/strong><\/em><strong><a href=\"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/?page_id=165\" target=\"_blank\">interaktivs<\/a><\/strong><em><strong><a href=\"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/?page_id=165\" target=\"_blank\"> zu finden<\/a>!<\/strong><\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_2198\" aria-describedby=\"caption-attachment-2198\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/wp-content\/uploads\/7_Ulriche-Walter-Lipow.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2198\" title=\"Ulrike Walter-Lipow\" src=\"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/wp-content\/uploads\/7_Ulriche-Walter-Lipow-225x300.jpg\" alt=\"Ulrike Walter-Lipow\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2198\" class=\"wp-caption-text\">Ulrike Walter-Lipow<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die \u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber MOOCs nimmt inzwischen auch in Deutschland an Fahrt auf. Ein MOOC ist ein Massive Open Online Course, also ein Kurs, der von sehr vielen Personen gleichzeitig \u00fcber das Internet absolviert wird und kaum Zugangsbeschr\u00e4nkungen unterliegt. F\u00fcr Sprachmittlerinnen und Sprachmittler mit ihrem berufsbedingten laufenden Fortbildungsbedarf sind MOOCs eine echte Bereicherung: angeboten von akademischen Einrichtungen, inhaltlich anspruchsvoll, auf aktuellem wissenschaftlichem Stand und oft international besetzt.<\/p>\n<p>\u00dcberall und jederzeit verf\u00fcgbar, kostenlos und hochwertig \u2014 zu sch\u00f6n, um wahr zu sein? Auch ich war bei der Anmeldung zu meinem ersten MOOC (\u201eWriting in the Sciences\u201c) Ende 2012 skeptisch. Schon bald wich die Skepsis jedoch der Begeisterung, denn der von der Standford University \u00fcber die Plattform Coursera angebotene Kurs passte sich wunderbar in meinen Alltag ein, war lehrreich, unterhaltsam und herausfordernd.<\/p>\n<p>Damals (in diesem Kontext ist die Zeit vor 15 Monaten durchaus mit &#8216;damals&#8217; zu beschreiben) war das Angebot an MOOCs wesentlich kleiner als heute und einzelne Kurse wurden von Insidern in ihren jeweiligen fachlichen Netzen beworben. Inzwischen werden MOOCs und andere digitale Lehr- und Lernangebote von einer immer breiteren \u00d6ffentlichkeit auch in Deutschland wahrgenommen und diskutiert, gerade im Bereich der Hochschulen oft sehr kontrovers.<\/p>\n<p>Es gibt inzwischen Internetplattformen, die das immer un\u00fcbersichtlichere Angebot zu gliedern versuchen und R\u00fcckmeldungen zu den Kursen zusammentragen, die Interessenten Orientierung bieten sollen. Davon, dass diese Angebote englischsprachig sind, braucht sich niemand abschrecken zu lassen &#8211; immer mehr MOOCs werden auch in anderen Sprachen angeboten, und auch f\u00fcr die Teilnahme an den englischsprachigen Kursen sind h\u00e4ufig keine au\u00dferordentlichen Englischkenntnisse n\u00f6tig, da es immer mehr Untertitelungen in anderen Sprachen gibt.<\/p>\n<p><strong>Was kann man in MOOCs lernen?<\/strong><\/p>\n<p>Auf der aktuell wohl gr\u00f6\u00dften MOOC-Plattform Coursera werden aktuell 626 Kurse angeboten, die meisten auf Englisch, aber das Angebot an chinesischen, spanischen, franz\u00f6sischen, russischen und anderssprachigen Kursen w\u00e4chst weiter (Stand: M\u00e4rz 2014).<\/p>\n<p>Fachlich reichen die Angebote von Kunst und Literatur \u00fcber die Natur- und Sozialwissenschaften bis zu Mathematik, Informatik und Ingenieurwissenschaften und locken mit Bezeichnungen wie \u201eThink Again: How to Reason and Argue\u201c (Coursera, angeboten von der Duke University) oder \u201eSectio chirurgica &#8211; Anatomie interaktiv!\u201c (Iversity, angeboten von der Universit\u00e4t T\u00fcbingen).<\/p>\n<p>Die meisten MOOCs haben universit\u00e4res Niveau. Zwar erfordern viele keine fachspezifischen Vorkenntnisse, sind also als Anf\u00e4nger- oder Einsteigerkurse angelegt. Die Durchdringung des Lernstoffs ist jedoch anspruchsvoll. Es gibt auch Angebote f\u00fcr Fortgeschrittene, insbesondere in den Bereichen Mathematik und Informatik, die ohne gute Vorkenntnisse und mehrst\u00fcndige Mitarbeit pro Woche nicht zu bew\u00e4ltigen sind.<\/p>\n<p><strong>Wie funktioniert ein typischer MOOC?<\/strong><\/p>\n<p>Ein typischer MOOC dauert f\u00fcnf bis zehn Wochen und weist folgende auf:<\/p>\n<p>Kurze Videos (wenige Minuten bis zu einer halben Stunde), in denen die Lehrenden den Stoff er\u00f6rtern. Die meisten Videos sind mit Untertiteln versehen, was das Verstehen f\u00fcr diejenigen erleichtert, f\u00fcr die die Kurssprache nicht die Erstsprache ist. In vielen Videos kommen Powerpoint-Pr\u00e4sentationen zum Einsatz, und oft kann man diese und ein Skript zum Video als PDF abrufen.<\/p>\n<p>Texte, die als PDF oder Verweis auf frei zug\u00e4ngliche Internetseiten zur Verf\u00fcgung gestellt werden, die den Lehrstoff schriftlich vermitteln oder erg\u00e4nzen. Daneben gibt es Verweise auf (in der Regel optionale) herk\u00f6mmliche Lehrb\u00fccher.<\/p>\n<p>Lernkontrollen. Dabei kann es sich um relativ einfache, automatisch ausgewertete Frageb\u00f6gen handeln, aber auch um komplexere Aufgaben, die nicht von den Dozenten sondern von den Studierenden gegenseitig anhand vorgegebener Kriterien benotet werden.<\/p>\n<p>Ein Diskussionsforum, in dem man sich mit anderen Studierenden und den Kursveranstaltern mehr oder weniger strukturiert austauschen kann.<\/p>\n<p>Manche MOOCs nutzen auch andere internetbasierte Technologien wie Google-Hangouts und Facebook-Gruppen, oder es bilden sich von den Teilnehmenden organisierte \u00f6rtliche Lerngruppen, die sich nicht nur virtuell sondern ganz real treffen.<\/p>\n<p>Wer am MOOC teilnehmen m\u00f6chte, registriert sich einmal auf der Anbieterplattform &#8211; dazu ist in der Regel nur eine E-Mail-Adresse erforderlich. Einmal registriert, kann man sich per Mausklick f\u00fcr beliebig viele der angebotenen Kurse anmelden. \u00dcber die Kursinhalte informieren meist kurze Texte oder Videos, in denen sich die Veranstalter vorstellen und die inhaltlichen Teilnahmevoraussetzungen und die Zielgruppe des Kurses beschreiben. Au\u00dferdem ist im Kurskatalog angegeben, wann ein Kurs beginnt und wie lange er dauert.<\/p>\n<p>Typischerweise wird dann w\u00f6chentlich ein neues Stoffpensum in Form von Videos und Texten bereitgestellt, die man entweder online nutzt oder sich auf den heimischen Rechner herunterladen kann. Der Zeitaufwand f\u00fcr die Kursteilnahme h\u00e4ngt vom Kurs, vom eigenen Vorwissen und davon ab, wie tief man in die Materie eindringen m\u00f6chte. Manche Kurse sind nur zu schaffen, wenn man w\u00e4hrend der gesamten Kursdauer regelm\u00e4\u00dfig mindestens 10\u00a0Stunden pro Woche investieren kann. Andere, durchaus auch anspruchsvolle und interessante Kurse, sind auf eine deutlich k\u00fcrzere Bearbeitungszeit ausgelegt.<\/p>\n<p>In vielen Kursen findet eine w\u00f6chentliche Lernkontrolle statt, die erfolgreich absolvieren muss, wer sich die Kursteilnahme am Ende bescheinigen lassen will. F\u00fcr anspruchsvollere Lernkontrollen k\u00f6nnen auch l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume einger\u00e4umt werden. Die Dozenten legen fest, ob es bestimmte Abgabetermine gibt, die eingehalten werden m\u00fcssen. Manche Kurse verschwinden wieder von der Plattform, nachdem sie abgeschlossen sind, andere bleiben erhalten, sodass die Teilnehmer auch sp\u00e4ter noch online auf die Materialien zugreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Neben den termingebundenen Kursen gibt es auch vollst\u00e4ndig f\u00fcr das Selbststudium ausgelegte MOOCs, die man nicht w\u00e4hrend eines festen Zeitraums bearbeitet &#8211; dabei entf\u00e4llt dann nat\u00fcrlich der Austausch mit Dozenten und anderen Studierenden, da man allein im eigenen Rhythmus arbeitet.<\/p>\n<p>Wer einen Kurs erfolgreich vollst\u00e4ndig absolviert hat, kann sich am Ende ein entsprechendes Zertifikat ausdrucken &#8211; daf\u00fcr ist es sinnvoll, bei der Anmeldung den eigenen Namen korrekt anzugeben. Wer kein Zertifikat m\u00f6chte, kann aber auch unter Pseudonym teilnehmen.<\/p>\n<p><strong>Wo findet man MOOCs?<\/strong><\/p>\n<p>Neben der derzeit wohl vielseitigsten und am schnellsten wachsenden Plattform Coursera gibt es die schon l\u00e4nger bestehende Plattform Udacity mit dem Schwerpunkt Informatik. J\u00fcnger, kleiner und von Deutschland aus betrieben ist Iversity, wo sich entsprechend viele deutschsprachige Angebote finden. Bei NovoEd liegt der inhaltliche Schwerpunkt im Bereich Betriebs- und Volkswirtschaft. Als Gemeinschaftsprojekt der Harvard University und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) begonnen, hat sich EdX auch weiteren Universit\u00e4ten ge\u00f6ffnet und \u00e4hnelt im Angebot Coursera, ist aber deutlich kleiner. Die Stanford University beteiligt sich an einigen der genannten Plattformen, experimentiert aber auch mit einem eigenen Angebot.<\/p>\n<p>Vom Konzept her etwas anders angelegt ist die von Apple betriebene Plattform iTunes U. Die dort angebotenen Kurse sind h\u00e4ufig nicht eigens als MOOC erstellt, sondern sind leicht \u00fcberarbeitete Fassungen an Universit\u00e4ten abgehaltener Kurse &#8211; also abgefilmte Vorlesungen, erg\u00e4nzt um schriftliches Lehrmaterial. Abgerufen werden diese Veranstaltungen \u00fcber die entsprechende App \u201eiTunes U\u201c, die f\u00fcr iPhones und iPads zu haben ist. F\u00fcr das Betriebssystem Android gibt es Apps von Drittanbietern, die auf die iTunes U zugreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine der ersten Anbieterinnen von MOOCs war die Khan Academy, die einen historisch bedingten Schwerpunkt im Bereich der Mathematik setzt und sich ausdr\u00fccklich auch an Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler richtet.<\/p>\n<p>Insgesamt boomt die MOOC-Entwicklung. Es ist abzusehen, dass sich weitere Formate und Plattformen entwickeln, dass es zu Konsolidierungen und konzeptuellen Weiterentwicklungen kommt, und dass einige Anbieter auch wieder verschwinden werden.<\/p>\n<p><strong>Sind MOOCs wirklich kostenlos?<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt kommerzielle MOOC-Angebote, aber die in diesem Artikel beschriebenen Plattformen bieten die Inhalte tats\u00e4chlich geb\u00fchrenfrei an.<\/p>\n<p>Wie sich die Angebote langfristig finanzieren werden, ist noch nicht klar &#8211; einerseits muss ja die Infrastruktur in Form von Servern, Software und dem zugeh\u00f6rigen technischen Personal durch die Plattformbetreiber zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Andererseits kommen die Inhalte zum gr\u00f6\u00dften Teil von Universit\u00e4ten, deren Dozenten und wissenschaftliche Mitarbeiter einen erheblichen zus\u00e4tzlichen Aufwand neben ihrer gew\u00f6hnlichen Lehrverpflichtung haben, wenn sie einen Kurs als MOOC anbieten wollen.<\/p>\n<p>Auf den mir bekannten Plattformen wird keine Werbung betrieben, sodass es auch keine Einnahmen daraus gibt. Bei Coursera zeichnet sich ein m\u00f6gliches Modell zur Einnahmengenerierung ab: Zwar ist die Teilnahme an allen Kursen prinzipiell kostenlos. F\u00fcr manche Kurse wird inzwischen jedoch eine sogenannte SignatureTrack-Variante angeboten. Daf\u00fcr f\u00e4llt eine Geb\u00fchr von derzeit 39\u00a0US-Dollar an. W\u00e4hlt man diese Variante, so wird \u00fcber eine automatische Identit\u00e4tspr\u00fcfung, die sich auf Webcam-Aufnahmen, das Lichtbild in einem offiziellen Dokument wie einem Reisepass und eine Erfassung der pers\u00f6nlichen Tippgewohnheiten st\u00fctzt, gepr\u00fcft, ob man den Kurs tats\u00e4chlich selbst absolviert hat und die Person ist, als die man sich ausgibt. Man erh\u00e4lt dann ein besonderes Zertifikat, das als echter Leistungsnachweis von anderen Institutionen anerkannt werden soll.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus werden auf Coursera und auch auf der Stanford-Plattform neuerdings Kurse angeboten, mit denen man berufliche Fortbildungsverpflichtungen in den USA (continuing education requirements) erf\u00fcllen kann, f\u00fcr die dann h\u00f6here Geb\u00fchren (und wohl auch von Menschen, nicht nur von Maschinen bewertete Leistungsnachweise) f\u00e4llig werden. Aber auch diese Kurse sind, wenn man auf den offiziellen Leistungsnachweis verzichten kann, geb\u00fchrenfrei belegbar.<\/p>\n<p>Eine weitere Neuentwicklung von Coursera sind die \u201eSpecializations\u201c- aufeinander abgestimmte Kurse, die man nacheinander im SignatureTrack-Verfahren belegt und mit einem gesonderten Abschlussprojekt kr\u00f6nt, f\u00fcr dessen Bewertung abermals eine kleine Geb\u00fchr anf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Inzwischen habe ich auch festgestellt, dass einzelne Unis, die MOOCs anbieten, deren Teilnehmer sp\u00e4ter anschreiben, um zu fragen, ob man nicht einen vollwertigen Online- oder Pr\u00e4senzkurs im selben Fach bei ihnen belegen m\u00f6chte. Daf\u00fcr g\u00e4be es dann echten \u201ecredit\u201c, und es w\u00fcrden auch die uni\u00fcblichen Geb\u00fchren f\u00e4llig. Die Universit\u00e4ten nutzen ihre MOOCs also auch, um neue Studierende zu werben.<\/p>\n<p><strong>Werden die im MOOC erworbenen Kenntnisse bescheinigt und anerkannt?<\/strong><\/p>\n<p>Da in einem normalen MOOC nicht gepr\u00fcft werden kann, wer die Leistungen tats\u00e4chlich erbringt, ist es nur folgerichtig, dass die ausgestellten Teilnahmebescheinigungen keinen offiziellen Charakter haben und sich in der Regel nicht auf Studienleistungen oder Fortbildungsverpflichtungen anrechnen lassen. Allerdings findet auch hier eine Weiterentwicklung statt, wie bereits im Abschnitt zu den Kosten beschrieben. Wer sich die Kursteilnahme formal anrechnen lassen will, beispielsweise im Rahmen der Fortbildungsverpflichtung eines Berufsverbands, sollte sich rechtzeitig informieren, ob und unter welchen Bedingungen dies m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall aber kann man das frisch erworbene Wissen nutzen und so zeigen, dass man nicht nur \u00fcber ein schickes Zertifikat verf\u00fcgt (das man beispielsweise als PDF auf der eigenen Internetpr\u00e4senz ausstellen k\u00f6nnte). Papier und PDFs sind bekanntlich geduldig &#8211; aber das erworbene Wissen, die erweiterten und aktualisierten Fachkenntnisse, die frische Begeisterung f\u00fcr neue und alte Themen, die Nutzung zuvor nicht gekannter Quellen sprechen in der t\u00e4glichen Arbeit f\u00fcr sich.<\/p>\n<p><strong>Wer nutzt MOOCs?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe inzwischen einige MOOCs vollst\u00e4ndig absolviert und in andere nur hineingeschnuppert. Aus den Diskussionsforen wei\u00df ich, dass die Teilnehmer tats\u00e4chlich auf der ganzen Welt Zuhause sind. Man trifft Sch\u00fcler genauso wie Rentnerinnen, akademisch umfangreich vorgebildete Menschen genau wie solche, die \u00fcber einen MOOC erstmals Zugang zu h\u00f6herer Bildung haben. Man kann in den Foren auf hohem Niveau \u00fcber Fachfragen diskutieren oder sich mit bornierten Verschw\u00f6rungstheoretikern anlegen.<\/p>\n<p>Akademisch bereits vorgebildete Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren sicher am st\u00e4rksten von den Kursen, da diese sich in der Regel an ein Zielpublikum richten, das auf hohem Niveau in der Unterrichtssprache lesen und schreiben kann, an akademisches Arbeiten gew\u00f6hnt ist, analytisch denkt und mit gro\u00dfer Motivation bei der Sache bleibt. Wer bislang von akademischer Bildung ausgeschlossen war und ausreichend motiviert und begabt ist, kann sich aber \u00fcber die Kurse auch Zugang zu Wissen und Fertigkeiten verschaffen, die ansonsten unerreichbar w\u00e4ren. Mit den aktuellen MOOC-Angeboten beginnt ein gro\u00dfer Wandel in der terti\u00e4ren Bildungslandschaft. Manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen ganz einfach bei dieser Revolution dabei sein und selbst erfahren, wie Lernen in dieser Form funktioniert.<\/p>\n<p>Andersherum nutzen aber auch die Anbieter die MOOCs &#8211; n\u00e4mlich zur Evaluierung ihrer Lehre. Die Technik erlaubt es ihnen, genau zu messen, bis zu welcher Sekunde im Video die Zuschauer dabei bleiben und wann sie abschalten. Sie k\u00f6nnen sehen, welche Stellen h\u00e4ufiger abgespielt werden als andere, an welchem Punkt die meisten den Kurs abbrechen und welche Kursformate sich gr\u00f6\u00dfter Beliebtheit erfreuen. Sie sehen, ob die erg\u00e4nzenden Texte abgerufen werden und erfahren aus den Diskussionsforen und Lernkontrollen, was verstanden wird und was nicht. Universit\u00e4ten erreichen Studierende aus der ganzen Welt, die niemals in einen einzigen H\u00f6rsaal an ihrer Uni passen w\u00fcrden, wenn sie dann \u00fcberhaupt dorthin gelangen k\u00f6nnten und nicht an Finanzierung und Visumspflichten scheitern w\u00fcrden. Wie attraktiv die neuen Plattformen auch f\u00fcr die Universit\u00e4ten sind, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass von den acht amerikanischen \u201eIvy League Schools\u201c, die zu den besten Hochschulen weltweit z\u00e4hlen, bereits sieben MOOCs dar\u00fcber anbieten.<\/p>\n<p>Alles spricht daf\u00fcr, dass MOOCs keine vor\u00fcbergehende Modeerscheinung sind &#8211; der Einstieg in diese Bildungswelt lohnt sich auf jeden Fall und sei hiermit allen Kolleginnen und Kollegen ausdr\u00fccklich angeraten.<\/p>\n<p><strong>Zum Weiterlesen:<\/strong><\/p>\n<p>Diskussion \u00fcber die Rolle von MOOCs in der Ausgabe 4\/2013 von Wirtschaft &amp; Wissenschaft <a href=\"https:\/\/www.stifterverband.de\/publikationen_und_podcasts\/wirtschaft_und_wissenschaft\/wuw_2013-04_schwerpunkt.pdf\" target=\"_blank\">https:\/\/www.stifterverband.de\/publikationen_und_podcasts\/wirtschaft_und_wissenschaft\/wuw_2013-04_schwerpunkt.pdf<\/a><\/p>\n<p>Austausch von Kollegen und Kolleginnen im Blog von Corinne McKay (auf Englisch): <a href=\"thoughtsontranslation.com\/2013\/10\/17\/some-thoughts-on-moocs\/\" target=\"_blank\">thoughtsontranslation.com\/2013\/10\/17\/some-thoughts-on-moocs\/<\/a><\/p>\n<p>Der MOOC-Blog von Claudia Bremer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von studiumdigitale, der eLearning-Einrichtung der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt\/Main:\u2028 <a href=\"https:\/\/mooc13.wordpress.com\/\" target=\"_blank\">https:\/\/mooc13.wordpress.com\/<\/a><\/p>\n<p>Essays pro und contra MOOCs auf Englisch: Invasion of the MOOCs: <a href=\"https:\/\/www.parlorpress.com\/pdf\/invasion_of_the_moocs.pdf\" target=\"_blank\">https:\/\/www.parlorpress.com\/pdf\/invasion_of_the_moocs.pdf<\/a><\/p>\n<p>Forschung zu MOOCs auf Englisch: MOOC Research Initiative <a href=\"https:\/\/www.moocresearch.com\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.moocresearch.com\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Zum Selberausprobieren:<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00dcbersichtsplattformen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mooc.studentadvisor.com\/\" target=\"_blank\">https:\/\/mooc.studentadvisor.com\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mooc-list.com\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.mooc-list.com\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/moocnewsandreviews.com\/\" target=\"_blank\">https:\/\/moocnewsandreviews.com\/<\/a><\/p>\n<p>Die im Text genannten Anbieter:<\/p>\n<p><a href=\"www.coursera.org\" target=\"_blank\">www.coursera.org<\/a><\/p>\n<p><a href=\"www.www.udacity.com\" target=\"_blank\">www.www.udacity.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"www.iversity.org\" target=\"_blank\">www.iversity.org<\/a><\/p>\n<p><a href=\"www.novoed.com\" target=\"_blank\">www.novoed.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"www.edx.org\" target=\"_blank\">www.edx.org<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/class.stanford.edu\/courses\/\" target=\"_blank\">https:\/\/class.stanford.edu\/courses\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.apple.com\/de\/education\/itunes-u\/\" target=\"_blank\">https:\/\/www.apple.com\/de\/education\/itunes-u\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"www.khanacademy.org\" target=\"_blank\">www.khanacademy.org<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>_________________<\/p>\n<p>Ulrike Walter-Lipow arbeitet seit 1997 als selbst\u00e4ndige Fach\u00fcbersetzerin f\u00fcr Biowissenschaften und Medizin in den Sprachen Englisch und Deutsch. Neben einem Diplom in Biologie und einem agrarwissenschaftlichen Doktorgrad verf\u00fcgt sie seit 2011 auch \u00fcber einen Master-Abschluss in Wissenschaftskommunikation und ist bekennende Bildungsbegeisterte. Kontakt: office@drulrikewalter.com, Twitter: @UWLipow<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der nachstehende Text ist eine \u00fcberarbeitete und aktualisierte Fassung eines Ende 2013 im MD\u00dc und im Mitteilungsblatt der \u00f6sterreichischen Universitas ver\u00f6ffentlichten Artikels. 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