{"id":555,"date":"2010-12-21T01:16:19","date_gmt":"2010-12-21T08:16:19","guid":{"rendered":"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/?p=555"},"modified":"2010-12-21T01:16:19","modified_gmt":"2010-12-21T08:16:19","slug":"seminarbericht-medizinseminar-in-lubeck-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/seminarbericht-medizinseminar-in-lubeck-2010\/","title":{"rendered":"Seminarbericht"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"subhead\">Medizinseminar in L\u00fcbeck 2010<\/h3>\n<p>\u00bb<strong>Wer, wie, was. Wieso, weshalb, warum \u2013 wer nicht fragt, bleibt dumm<\/strong>\u00ab, so hei\u00dft es in der Sesamstra\u00dfe schon seit vielen Jahren. Und dort geht es ja auch um Wissensvermittlung, ebenso wie bei dem Seminar \u00bbMedizin f\u00fcr Sprachmittler: St\u00fctz- und Bewegungsapparat\/Entz\u00fcndungsmedizin\u00ab in der Hansestadt L\u00fcbeck am 24. und 25. April 2010.<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;46 Frauen und 1 Mann, die als \u00dcbersetzer und Dolmetscher in zehn Arbeitssprachen (inkl. Geb\u00e4rdensprache) arbeiten&#8230;&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Wer<\/strong> war eigentlich dabei? 46 Frauen und 1 Mann, die als \u00dcbersetzer und Dolmetscher in zehn Arbeitssprachen (inkl. Geb\u00e4rdensprache) arbeiten, hatten sich aus ganz Deutschland, D\u00e4nemark, Schottland und den USA auf den Weg ins fr\u00fchlingshafte L\u00fcbeck gemacht.<\/p>\n<p><strong>Wie<\/strong> war die Veranstaltung organisiert? Die beiden Organisatorinnen Helke Heino und Sybille Frey leisteten wieder tolle Arbeit. Das H\u00f6rsaalzentrum der Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck bot mit einem modern ausgestatteten Seminarraum und einer lichtdurchfluteten Galerie f\u00fcr die Pausen einen idealen Veranstaltungsort. Alles lief reibungslos, die Vortr\u00e4ge waren lehrreich und h\u00f6renswert und auch das Catering lie\u00df keine W\u00fcnsche offen.<\/p>\n<p><strong>Was <\/strong>wurde geboten? An beiden Tagen gab es jeweils vier Vortr\u00e4ge von je 90 Minuten L\u00e4nge, die sich mit Kaffeepausen und einer Mittagspause zum Kr\u00e4fte tanken und zur Versorgung des leiblichen Wohls abwechselten. Nat\u00fcrlich wurden die Pausen von den Teilnehmern genutzt, um sich mit bekannten und noch nicht bekannten Kollegen zu unterhalten und auszutauschen.<\/p>\n<p>Die Themen wurden an beiden Tagen jeweils mit theoretischen Vortr\u00e4gen eingeleitet, denen zunehmend praxisorientierte Vortr\u00e4ge folgten, die die praktische Bedeutung und Umsetzung des gerade erworbenen oder vertieften Grundwissens deutlich machten.<\/p>\n<p>Und wie schon im Vorjahr trafen sich die meisten Teilnehmerinnen am Samstagabend nach getaner Arbeit zu einem urigen Abendessen im \u00bbKartoffelkeller\u00ab im Herzen L\u00fcbecks.<\/p>\n<p><strong>Wieso, weshalb, warum<\/strong> wollten so viele Sprachmittler an dieser Veranstaltung teilnehmen?<\/p>\n<p>Hier endet die einfache und schnelle Beantwortung der ber\u00fchmten \u00bbW\u00ab-Fragen. Das diesj\u00e4hrige Medizinseminar war schon die zweite Veranstaltung dieser Art in L\u00fcbeck. Inspiriert wurde diese Mini-Serie von vier Anatomie-Seminaren des BD\u00dc Baden-W\u00fcrttemberg in den Jahre 2007 und 2008 in Stuttgart und Heidelberg.<\/p>\n<p>Alle diese Veranstaltungen haben gezeigt, dass es bei Dolmetschern und \u00dcbersetzern einen betr\u00e4chtlichen Bedarf an fachspezifischen Fortbildungsm\u00f6glichkeiten im Bereich Medizin gab, gibt und weiterhin geben wird. Zielgruppe der Seminare sind Sprachmittler, die bereits im Bereich Medizin arbeiten und ihre bestehenden Kenntnisse auffrischen oder ein Teilgebiet vertiefen m\u00f6chten. Einige der Teilnehmerinnen an der diesj\u00e4hrigen Veranstaltung hatten alle f\u00fcnf vorausgegangenen Seminare besucht.<\/p>\n<p>Einen gro\u00dfen Teil der Attraktivit\u00e4t dieser Seminare machen die Dozenten aus, die aus der medizinischen Lehre und Praxis kommen. Zu h\u00f6ren und zu lesen, wie sich ein leibhaftiger Mediziner ausdr\u00fcckt und welche Fachtermini er wirklich benutzt, ist f\u00fcr viele Sprachmittler bei der t\u00e4glichen Arbeit von Nutzen. Hat man schon einmal so einen Fachvortrag zu einem Spezialthema geh\u00f6rt, f\u00e4llt einem die n\u00e4chste \u00dcbersetzung in diesem Spezialgebiet sehr viel leichter. Man versteht die Zusammenh\u00e4nge im Originaltext besser und kann sie in der Zielsprache ad\u00e4quater wiedergeben.<\/p>\n<p>Dies ist auch einer der Hauptgr\u00fcnde, warum ich mich wieder auf den Weg \u00fcber den gro\u00dfen Teich zu diesem Medizinseminar nach L\u00fcbeck gemacht habe. Nat\u00fcrlich kann man sich Fachwissen aus B\u00fcchern anlesen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich mir gerade komplexe Themen besser durch Vortr\u00e4ge erschlie\u00dfen, insbesondere, wenn ich noch Fachb\u00fccher zum Nacharbeiten habe.<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;S\u00e4mtliche Vortr\u00e4ge des Seminars waren sehr interessant, lehrreich und spannend.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p>Apropos B\u00fccher \u2013 wie auch schon im Vorjahr gab es viele n\u00fctzliche Literaturhinweise und eine erkleckliche Buchauswahl vor Ort zum Reinlesen. Au\u00dferdem wurden zu jedem Vortrag Listen mit Begriffserkl\u00e4rungen sowie Handouts mit den Texten der Pr\u00e4sentationen verteilt. Von der M\u00f6glichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen, wurde rege Gebrauch gemacht. Die Referenten freuten sich offensichtlich \u00fcber die aufmerksame Zuh\u00f6rerschaft und das gro\u00dfe Interesse an ihren Fachthemen.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>S\u00e4mtliche Vortr\u00e4ge des Seminars waren sehr interessant, lehrreich und spannend. Man merkte den Vortragenden an, dass sie \u00fcber ihre Fachdisziplin sprachen, der sie mit Herz und Seele verbunden sind. Dank der praktischen Erfahrungen der Referenten blieb keine Frage unbeantwortet und auch ganz pers\u00f6nliche Sorgen der Teilnehmer konnten in Einzelgespr\u00e4chen ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<h3>Theorie: Anatomie<\/h3>\n<figure id=\"attachment_558\" aria-describedby=\"caption-attachment-558\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/wp-content\/uploads\/Anatomie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-558  \" title=\"Anatomie\" src=\"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/wp-content\/uploads\/Anatomie-300x205.jpg\" alt=\"Woman examines model of a scapula\" width=\"300\" height=\"205\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-558\" class=\"wp-caption-text\">Anatomie ganz anschaulich: Scapula zum Anfassen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Samstagmorgen startete <strong>Dr. Matthias Klinger<\/strong> vom Institut f\u00fcr Anatomie an der Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck das Programm. In seinen Anatomie-Vortr\u00e4gen \u00bbKnochen und Gelenke\u00ab sowie \u00bbMuskeln und Hilfsstrukturen\u00ab ging es unter anderem um die Klassifizierung von Knochen und deren Strukturen. In diesem Zusammenhang erkl\u00e4rte Dr. Klinger, dass unsere Knochen einem st\u00e4ndigen Wandel unterzogen sind und dass sich im Laufe von 10 Jahren unser ganzes Knochenger\u00fcst einmal erneuert, wobei kontinuierlich Knochenmasse ab- und aufgebaut wird.<\/p>\n<p>Zur Verdeutlichung hatte er zahlreiche Exponate mitgebracht, die w\u00e4hrend seiner Vortr\u00e4ge durch die Reihen der faszinierten Zuh\u00f6rer wanderten.<\/p>\n<p>Einen echten Oberschenkelknochen (Femur) oder ein Schulterblatt (Scapula) mit Sehnen und B\u00e4ndern anzufassen und den genauen Aufbau, aber auch die Spuren des Verschlei\u00dfes erkennen zu k\u00f6nnen, lie\u00dfen die theoretischen Ausf\u00fchrungen sehr lebendig werden. Kommt man nach so einer Lernerfahrung als Sprachmittler in seinem Arbeitsalltag mit einem Text zu diesem Thema in Ber\u00fchrung, kann man sich das Gemeinte viel leichter vorstellen.<\/p>\n<h3>Praxis: Orthop\u00e4die und Physiotherapie<\/h3>\n<p>Wie die am Vormittag vorgestellten Begrifflichkeiten in der Praxis verwendet werden, demonstrierte uns <strong>Claudia Hartz<\/strong>, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik f\u00fcr Unfallchirurgie am Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, dann sehr anschaulich in ihrem Vortrag \u00fcber das Schultergelenk.<\/p>\n<figure id=\"attachment_559\" aria-describedby=\"caption-attachment-559\" style=\"width: 206px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/wp-content\/uploads\/Analysieren.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-559     \" title=\"Analysieren\" src=\"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/wp-content\/uploads\/Analysieren-206x300.jpg\" alt=\"Sybille Frey is assessed by Kerstin Haupt\" width=\"206\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-559\" class=\"wp-caption-text\">Sybille Frey l\u00e4sst sich von Kerstin Haupt analysieren<\/figcaption><\/figure>\n<p>Sie zeigte uns, dass das Schultergelenk eigentlich suboptimal aufgebaut ist, da der Caput humeri (Kopf des Oberarmknochens) und das Glenoid (die Kontaktfl\u00e4che am Schulterblatt) in einem krassen Missverh\u00e4ltnis in Bezug auf ihre Gr\u00f6\u00dfe (n\u00e4mlich 3:1) stehen und au\u00dferdem das Glenoid recht flach ist und daher Knorpel, Muskeln und B\u00e4nder erforderlich sind, um es am runden Humeruskopf zu halten. Andererseits sorgt dieser Aufbau f\u00fcr die enorme Beweglichkeit des Gelenks und somit des Arms. Angesprochen wurden in diesem Vortrag auch Untersuchungsmethoden wie der Neutral-Null-Test, um bei Beschwerden eine Diagnose treffen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wie schon bei einem der Anatomie-Seminare in Heidelberg (siehe Seminarbericht im Infoblatt 5\/2007) war ich \u00fcberrascht und beeindruckt, wie viel ein Arzt aus dem blo\u00dfen Erscheinungsbild eines Patienten auf dessen Gesundheitszustand r\u00fcckschlie\u00dfen kann. Frau Hartz veranschaulichte an der Humeruskopffraktur (Bruch des Kopfes des Oberarmknochens) und der Schulterluxation (\u00bbausgekugelt\u00ab) wie die entsprechenden Diagnosen mit klassischen und bildgebenden Verfahren gestellt werden und welche Behandlungsmethoden zur Verf\u00fcgung stehen. Deutlich betont wurde die Bedeutung der Krankengymnastik f\u00fcr die Behandlung von Verletzungen des Schultergelenks, was eine sehr sch\u00f6ne \u00dcberleitung zum anschlie\u00dfenden Thema \u00bbPhysiotherapie\u00ab bot.<\/p>\n<p>Die Physiotherapeutin <strong>Kerstin Haupt<\/strong>, Leiterin der Fachschule f\u00fcr Physiotherapie der Bremer Heimstiftung, begann ihren Vortrag mit einem praktischen Beispiel f\u00fcr Behandlungsm\u00f6glichkeiten bei Schulterverletzungen und zeigte uns eine \u00dcbung zur St\u00e4rkung der Rotatorenmanschette, die wir alle gleich ausprobieren konnten.<\/p>\n<p>Der Vortrag blieb sehr praxisorientiert, und Frau Haupt demonstrierte uns auf der Galerie am lebenden Objekt, wie ein Physiotherapeut viele Probleme seines Patienten schon von dessen K\u00f6rper selbst ablesen kann. Als sie erw\u00e4hnte, dass die F\u00fc\u00dfe im lockeren Stand eigentlich 11 Grad nach au\u00dfen gedreht sein sollten, wurde den meisten von uns nach einem Blick nach unten klar, dass der menschliche K\u00f6rper nicht immer den Idealvorgaben entspricht.<\/p>\n<h3>Theorie: Immunsystem und Entz\u00fcndungsprozesse<\/h3>\n<p>Der Sonntag begann wieder mit Theorievortr\u00e4gen zum Thema des Tages: \u00bbAutoimmunerkrankungen und Entz\u00fcndungsforschung \u00ab. Dr. Klinger stellte uns die allgemeinen Begrifflichkeiten und Zusammenh\u00e4nge der unspezifischen und spezifischen Abwehr, die besondere Bedeutung der B- und T-Zellen, die Funktion von Antigenen und Antik\u00f6rpern sowie die prim\u00e4ren und sekund\u00e4ren lymphatischen Organe vor.<\/p>\n<p>Dieser Schnelldurchgang durch die Immunologie bildete die Grundlage f\u00fcr den folgenden Vortrag von <strong>Prof. Dr. Manfred Kunz<\/strong>, Leiter des Zentrums f\u00fcr Entz\u00fcndungsmedizin (Comprehensive Center for Inflammation Medicine, CCIM) in L\u00fcbeck \u00fcber \u00bbZellul\u00e4re Interaktionen bei Entz\u00fcndungsprozessen und Autoimmunerkrankungen\u00ab.<\/p>\n<p>Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass Autoimmunerkrankungen aus Sicht der Genetik sehr viel n\u00e4her verwandt sind, als bisher angenommen wurde und dass dem Interleukin 23 und den T-Helferzellen 17 dabei eine Schl\u00fcsselrolle zukommt. Dies ist insbesondere f\u00fcr die pharmazeutische Forschung und letztendlich f\u00fcr die Behandlung der Betroffenen von gro\u00dfer Bedeutung.<\/p>\n<p>Um auch den Patienten helfen zu k\u00f6nnen, die auf die konventionellen Behandlungsmethoden bei Autoimmunkrankheiten (wie Rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Psoriasis etc.) nicht ansprechen, gibt es seit etwa zehn Jahren eine neue Art von Pr\u00e4paraten, die sogenannten Biologika. Hierbei wird Patienten ein TNFalpha-Blocker verabreicht, damit die entz\u00fcndungsf\u00f6rdernden Zytokine an den k\u00fcnstlichen Rezeptor andocken und ausgeschieden werden k\u00f6nnen, anstatt an den nat\u00fcrlichen Rezeptoren anzudocken und damit akute Symptome von Autoimmunkrankheiten auszul\u00f6sen. Das h\u00f6rt sich zwar sehr simpel an, ist aber h\u00f6chst kompliziert und teuer. Und Kosten sind ja bekanntlich ein sehr wichtiger Faktor. \u00dcberrascht war ich von dem Aufwand, der zur Entwicklung eines Medikaments betrieben werden muss: 10 Jahre Entwicklung und 1 bis 2 Mrd. Euro Kosten.<\/p>\n<p>Bei diesen Biologika betragen die durchschnittlichen Kosten pro Patient etwa 30.000 Euro pro Jahr, weswegen sie erst eingesetzt werden, wenn bei einem Patienten alle anderen, g\u00fcnstigeren Mittel versagen (\u00bbUltima Ratio\u00ab). Dies f\u00fchrte zu Diskussionen dar\u00fcber, ob die Biologika unter Ber\u00fccksichtigung aller Kosten (wie Fr\u00fchverrentung, Krankheitstage, Produktivit\u00e4tseinschr\u00e4nkungen, Rehabilitationsma\u00dfnahmen, Pflegekosten, Kosten f\u00fcr Prothesen etc.) im Endeffekt wirklich so viel teurer sind als die traditionellen Medikamente.<\/p>\n<h3>Praxis: Rheumatoide Arthritis und Morbus Crohn<\/h3>\n<p>Den Praxisteil am Sonntagnachmittag begann <strong>Dr. Eva Reinhold-Keller<\/strong>, die einer internistisch-rheumatologischen Gemeinschaftspraxis in Hamburg t\u00e4tig ist. Sie gab uns in ihrem reich bebilderten Vortrag einen \u00dcberblick \u00fcber Manifestationen, Diagnoseverfahren, Behandlungsm\u00f6glichkeiten und pers\u00f6nliche wie volkswirtschaftliche Folgen entz\u00fcndlich-rheumatischer Gelenkerkrankungen.<\/p>\n<p>Dabei wies sie uns auf einen <strong>Fallstrick bei der \u00dcbersetzung<\/strong> vom Englischen ins Deutsche hin: \u00bb-itis\u00ab ist \u00fcblicherweise die Wortendung, mit der in beiden Sprachen entz\u00fcndliche Prozesse bezeichnet werden (\u00bbArthritis\u00ab); \u00bb-ose\u00ab bzw. \u00bb-osis\u00ab ist die Endung f\u00fcr degenerative Gelenkerkrankungen (\u00bbArthrose\u00ab bzw. \u00bbarthrosis\u00ab). Im anglo-amerikanischen Sprachgebraucht gibt es eine Besonderheit: \u00bbosteoarthritis\u00ab ist die Bezeichnung f\u00fcr Gelenkverschlei\u00df, nicht f\u00fcr eine Gelenkentz\u00fcndung. Hier muss man bei \u00dcbersetzungen sehr auf den Kontext achten, um die korrekten Zusammenh\u00e4nge zu erkennen.<\/p>\n<p>Als zweites Praxisbeispiel zeigte uns <strong>Dr. Klaus J. Schmidt<\/strong>, Oberarzt f\u00fcr Gastroenterologie am UKSH L\u00fcbeck, in seinem Vortrag \u00fcber \u00bbChronisch entz\u00fcndliche Darmerkrankungen (CED)\u00ab Einzelheiten zu zwei typischen Autoimmunerkrankungen, deren Vorkommen (Inzidenz) aus unbekannten Gr\u00fcnden seit dem zweiten Weltkrieg stark ansteigt: Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa.<\/p>\n<p>Dr. Schulz vermittelte uns erst die anatomischen Grundlagen des menschlichen Darms, der bei einem Erwachsenen etwa acht Meter lang ist, aus diversen Teilen besteht (von oben nach unten: Duodenum, Jejunum, Ileum, Z\u00e4kum, Colon ascendens, Colon transversum, Colon descendens, Colon sigmoideum, Rektum, After) und einen recht komplexen Wandaufbau aufweist ( Mukosa, Submukosa, Muskularis, Serosa). Je nach Art, Ausma\u00df und Stadium der Erkrankung sind unterschiedliche Teile mehr oder weniger stark betroffen \u2013 ein recht heterogenes Feld f\u00fcr Arzt und Patient, das eine gro\u00dfe Bandbreite an klinischen Beschwerden und Wirksamkeit von Therapien aufweist.<\/p>\n<p>Damit wir bei der Schilderung der diversen Symptome innerhalb und au\u00dferhalb des Darms nicht v\u00f6llig in Verzweiflung ob der Leiden der Betroffenen gerieten, hatte Dr. Schulz immer wieder mal eine aufmunternde Anekdote parat. Sein lebhafter Vortrag war ein sehr gelungener Abschluss f\u00fcr dieses zweit\u00e4gige Seminar auf hohem fachlichen Niveau.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>S\u00e4mtliche Vortr\u00e4ge des Seminars waren sehr interessant, lehrreich und spannend. Man merkte den Vortragenden an, dass sie \u00fcber ihre Fachdisziplin sprachen, der sie mit Herz und Seele verbunden sind. Dank der praktischen Erfahrungen der Referenten blieb keine Frage unbeantwortet und auch ganz pers\u00f6nliche Sorgen der Teilnehmer konnten in Einzelgespr\u00e4chen ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<h3>Ungewisse Zukunft<\/h3>\n<p>Im n\u00e4chsten Jahr veranstaltet der AD\u00dc Nord im Mai 2011 eine Konferenz in Hamburg, die <strong>4. AD\u00dc-Nord-Tage<\/strong>, sodass keine Zeit f\u00fcr die Organisation eines speziellen Medizin-Seminars bleibt. Und au\u00dferdem k\u00e4mpft die Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck gegenw\u00e4rtig gegen Pl\u00e4ne der schleswig-holsteinischen Landesregierung, den Studiengang <strong>Medizin am Standort L\u00fcbeck<\/strong> aufzugeben (siehe <a title=\"www.luebeck-kaempft.de\" href=\"https:\/\/www.luebeck-kaempft.de\" target=\"_blank\">www.luebeck-kaempft.de<\/a>):<\/p>\n<p>Da aber der Wunsch nach weiteren Seminaren dieser Art von allen Seiten an die Organisatorinnen herangetragen wurde, bleibt zu hoffen, dass es nach 2011 wieder weitergeht.<\/p>\n<p>Dass das Interesse an diesen Veranstaltungen gro\u00df ist, zeigt die stetig hohe Teilnehmerzahl. Und auch ein R\u00fccklauf von 95 % der Frageb\u00f6gen zur Seminarqualit\u00e4t, die die Teilnehmer im Anschluss an das Seminar ausf\u00fcllten, spricht f\u00fcr sich!&#8217;<\/p>\n<p><em>Seminarbericht von der Teilnehmerin mit der weitesten Anreise: Jacqueline Jugenheimer,\u00dcbersetzerin aus Madison, Wisconsin (USA).\u00a0 Nachdruck mit freundlicher Genehmigung seitens der Autorin und AD\u00dc Nord, Deutschland, denen wir herzlich f\u00fcr diesen Beitrag danken.<\/em><\/p>\n<blockquote><p><strong><em>Visit AD\u00dc Nord online at <\/em><a href=\"https:\/\/www.adue-nord.de\/\" target=\"_blank\">www.adue-nord.de<\/a><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><em>[An exerpt of this report was published in the Winter 2010\/2011 edition of interaktiv, which you can find <a title=\"here\" href=\"https:\/\/ata-divisions.org\/GLD\/?page_id=165\" target=\"_self\">here<\/a>.]<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Medizinseminar in L\u00fcbeck 2010 \u00bbWer, wie, was. 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